Protokoll der Jahreshauptversammlung mit Vorstandswahlen am 29. 04. 2021

Veröffentlicht am 07.05.2021 in Allgemein

 SPD Ortsverein Eppingen (Protokoll)

Jahreshauptversammlung am 29.04.2021

Beginn 18:00 Uhr

Tagungsort: Hardwaldhalle in Eppingen

Tagesordnung liegt bei. Teilnehmerliste liegt bei. Alle 16 anwesenden Mitglieder sind stimmberechtigt über die persönliche Einladung wurden die Coronabestimmungen und die Tagesordnung zugesandt.

Versammlungsleiter: Vorsitzender Werner Förster

Begrüßung durch den Vorsitzenden, hier insbesonders unseren Gast: Bundestagsabgeordneter Josip Juratovic.

Nochmaliger Hinweis von Werner Förster die Bestimmungen und Verordnungen wegen Corona  einzuhalten.

Keine Änderungsanträge der Tagesordnung betreffend aus der Versammlung.

Hinweis, dass doch einige sich entschuldigt abgemeldet haben, verbunden mit dem Hinweis, dass darunter sich der zu wählende 1. Vorsitzende sowie der Kassier befinden. Von beiden liegen jedoch die Erklärung vor, dass sie für den Fall ihrer Wahl für die Ämter bereitstehen.

 

Tagesordnungspunkt: 1 Bericht des Vorstandes

Ausführlicher Bericht des Vorsitzenden über das Vereinsjahr 2020. Corona bedingt ein nicht leicht zu gestaltendes Jahr bei doch hohen Anforderungen. Bereits im März 2020 wurde in einer Vorstandsitzung angeregt, auf die einzelnen Ortsvereine Mühlbach, Adelshofen, Kleingartach und Rohrbach zuzugehen um die Kräfte durch ein Zusammenlegen der Ortsvereine die SPD-Kräfte zu bündeln.

Lediglich der Ortsverein Mühlbach will weiterhin selbständig fortbestehen. Die übrigen drei Ortsvereine standen einer Zusammenlegung positiv gegenüber.

Nun galt es in Gesprächen mit dem Kreisvorstand, in jeweiligen Sitzungen der noch selbständigen Ortsvereine, die durch Parteivorgaben notwendigen Schritte einzuleiten. Das Procetere wurde von den handelden Personen gut umgesetzt und mit Unterstützung der Kreisgeschäftsstelle konnte die Zusammenlegung zum 01.10.2020 vollzogen werden. Der Vorsitzende  bedankte sich für die gute Zusammenarbeit in diesem wegweisenden Schritt bei allen Genossinnen und Genossen.

Zu erwähnen ist hier die Sitzung im Villa Waldeck vom 15.10.2020 Thema: „Suche nach Willigen“. Personen der künftige Vorstandschaft mit „Unterstützern drumherum“  konnten gefunden werden. Hier folgte ein nochmaliger Dank von Förster an die Führungsmannschaft der Zukunft.

Die nächste Aufgabe stand an. Den bevorstehenden Landtagswahlkampf  galt es zu gestalten. Die Suche nach einem geeigneten Kandidaten war zunächst erfolgreich-wurde dann durch innerfamiliäre Probleme des Kandidaten wieder erneut notwendig. Ein glücklicher Zustand bescherte dann dem Ortsverein Eppingen den „Bewerber“ Jens Schäfer. Nach Vorgesprächen mit Schäfer, durchgeführt von Werner Förster und Hartmut Kächele (2.Vors.) wurde Jens Schäfer als Kandidat dem Kreisvorstand vorgestellt. Jens nutzte die Zeit sich im Kreis und in der größeren SPD Ortsvereinen innerhalb des Wahlkreis 19 vorzustellen. Zusammen mit dem Zweitkandidat Jan Kulka aus Bad Rappenau wurde diese später in dem notwendigen Procetere (am 28.8.2020)  in der Delegiertensitzung in Neckarsulm als Kandidaten bestätigt. 

Am 13.11.2020 wurden in einer „Urnenwahl“ bei Werner Förster die sieben Delegierten für die Sitzung zur Bundestagswahl (am 26.09.2021) gewählt. 22 Genossinen und Genossen beteilgten sich an der Wahl. JosipJuratovic tritt erneut an.

Nun war die „heiße“ Phase des Landtagswahlkampfes am Laufen. Jens und Jan führten einen tollen Wahlkampf. Überwiegend über die neuen Medien und mit direkten Vorort Terminen bei eingeschränkten Teilnehmerzahlen. Das Plakatierenhat in den Ortsteilen und in Eppingen noch einigermaßen gut geklappt. Probleme traten auf im Verteilen der Flyer. Hier war man auf „Fremdkräfte“ angewiesen. Einzele Personen von den Verteilerlisten konnten nicht eingesetzt werden.Werner Förster bedankte sich bei Jens für den Wahlkampf-auch zollte er dem Wahlergebnis in Eppingen seine Anerkennung. Das es letztlich nicht zum Mandat gereicht hat lag nicht am Bewerber. Die Reaktion von Jens Schäfer, dennoch weiter zu machen und sich verstärkt im kommunalen Bereich einzusetzen rechnet er Jens hoch an. Somit bleibt er für die SPD Eppingen ein Hoffnungsträger für die Zukunft.

Neben Werner Förster werden künftig mit Claudia Petschl, Hartmut Kächele und mit Dietmar Gebhard drei weitere sehr verdiente SPD Urgesteine aus ihrer jeweiligen Verantwortung zurückziehen ohne jedoch den Kontakt zur SPD-Eppingen ganz zu beenden. Auch diesen treuen Mitstreitern zollte Werner Förster den verdienten Dank und sprach von viel Anerkennung durch die SPD Mitglieder in der Gesamtstadt für ihr Wirken.. 

Er schloss seinen Bericht mit einem „Glückauf“ für die kommende Führungsriege.

Es gab keine Wortmeldungen aus der Versammlung zum Bericht des Vorsitzenden.

Hier am Anschluss ergriff der 2. Vorsitzende Hartmut Kächele das Wort. Mitleeren Händen aber mit viel Anerkennung und Dankbarkeit richtete er im Namen aller SPDler seine wohlgewählten Worte an Werner Förster. Mit den Worten: „Werner Du warst und bist ein Glücksfall für die SPD Eppingen, und dies seit Jahrzehnten“, sagt vieles über die Wertschätzung seiner Person aus. An anderer Stelle soll dies vertieft und auch umfassender dargestellt werden und dann kommen die Genossinnen und die Genossen nicht mit leeren Händen. Diese Hochachtung gelte weiter auch für die Ehefrau Heide sowie für Claudia Petschl und Dietmar Gebhard und alle „Wegbegleiter“ von Werner, welche nun in die zweite Reihe innerhalb des Ortsvereins zurücktreten.

 

Tagesordnungspunkt 2: Bericht des Kassiers

Nach dem Ableben von Günter Friedrich wurden die Kassengeschäfte vom Vorsitzenden W.F. übernommen. Auch in diesem Bereich hat sich Werner voll eingesetzt und die Kasse ordnungsgemäß geführt. Trotz Ausgaben im Landtagswahlkampf kann er heute einen zufriedenstellenden Finanzbericht abgeben. Der künftige Kassierer findet eine geordnete Finazlage sowie lückenlose Beleg und Buchführung vor.

 

Tagesordnungspunkt 3: Bericht Kassenprüfer/Antrag Entlastung Vorstandschaft/Kassier

Über die gute Kassenführung, die keinerlei Beanstandung ergab, Eintragungen, Belege, Auszüge sowie sonstige die Kasse betreffenden Unterlagen waren bei der Prüfung (am 06.01.2021), hier durch Kassenprüfer Dieter Gräßle, alle vorhanden und lückenlos. Die von ihm vorgeschlagene Entlastung der Vorstandschaft und des Kassierers wurde einstimmig durch die Versammlung ausgesprochen.

 

Tagesordnungspunkt Wahlen: Wahlleiter: Vorsitzener Werner Förster.

Wahl-und Zählkomm. Dieter Gräßle und Hartmut Kächele von der Versammlung so bestimmt.

1. Vorsitzender : Vorschlag: Michael Mairhofer (keine weiteren Vorschläge aus der Versammlung) Ergebnis in geheimer Wahl einstimmig mit 16 Stimmen gewählt.

2. 1. stellv. Vorsitzender: Vorschlag: Jens Schäfer (keine weiteren Vorschläge aus der Versammlung) Ergebnis in geheimer Wahl einstimmig mit 16 Stimmen gewählt.

3. 2. stellv. Vorsitzende :Vorschlag: Maren Hettler-Wiedemann (keine weiteren Vorschläge) Ergebnis in geheimer Wahl einstimmig mit 16 Stimmen gewählt.

4. Kassierer: Vorschlag: Herbert Fleck (keine weiteren Vorschläge aus der Versammlung) Ergebnis: mit 15 ja Stimmeneiner nein Stimme gewählt.

5. Schriftführer: Vorschlag: Hans-Gerd Hockenberger (keine weiteren Vorschläge) Ergebnis in

geheimer Wahl einstimmig mit 16 Stimmen gewählt.

Als Pressereferenten wurden per Handzeichen gewählt: Hans-Gerd Hockenberger, Reinhard Ihleund Dietmar Gebhard.

Als Kassenprüfer wurden per Handzeichen gewählt: Werner Müller und Dieter Gräßle.

Als Beisitzer und Ortsteilvertreter wurden per Handzeichen gewählt: Renate Marquetand, Uli Fuchs, Andreas Mund, Dieter Maierhöfer, Giselbert Seitz, Timo Brüstle und Eric Hockenberger.

Delegierte (7) und zwei Ersatzdelegierte wurden per Handzeichen gewählt: Maren Hettler Wiedemann, Renate Marquetand, Helga Hellemann, Gabriele Kanz, Jens Schäfer, Werner Förster, Hans-Gerd Hockenberger, Ersatz: Reinhard Ihle und Andreas Mund.

 

Tagesordnungspunkt: Verschiedenes /keine Wortmeldungen

Josip Juratovic bedankte sich in seinem Grußwort bei den ausscheidenden Vorstandsmitgliedern, an der Spitze bei Werner Förster, und gab seinem Respekt Ausdrucküber die geleistete Arbeit zum Wohle der SPD. Der neuen Mannschaft wünschte er alles Gute, viel Zustimmung für ihr Tun und eine glückliche Hand im Umgang mit den Bürgerinnen und Bürgern in seinem Wahlkreis. Versammlungsleiter Werner Förster beendete die Sitzung gegen 20:30 Uhr.

Unterschrift:

Hans-Gerd Hockenberger                                                      Werner Förster

Schriftführer                                                                           Versammlungsleiter

 

Aktuelle Themen der Kommunalpolitik

Die SPD- Fraktion nimmt Stellung

Mai 2020

Haushalt der Stadt Eppingen

Frage: Hartmut, die Corona Pandemie beschäftigt und belastet uns alle. Welche Auswirkungen siehst du auf den Haushalt der Stadt Eppingen kommen?

Hartmut Kächele: Die Corona Pandemie wird gewaltige, vielleicht dramatische Auswirkungen auf die Finanzen der Stadt haben. Dabei ist das Verrückte: das vergangene Jahr werden wir mit einem Super- Ergebnis abschließen.

Frage: Mit welchem Ergebnis kann man 2019 rechnen?

Hartmut Kächele: Das Haushaltsjahr 2019 wird ein Rekordergebnis bringen. Bei den Erträgen, also Gewerbesteuer, Einkommensteueranteil, Zuweisungen usw. wird erstmals in der Geschichte der Stadt die 60 Millionen Euro Grenze überschritten. Dabei liegt die Gewerbesteuer mit über 12 Millionen Euro auf einem noch nie erreichten Niveau. Auf eine geplante Kreditaufnahme kann verzichtet werden, der Zahlungsmittelüberschuss, der erwirtschaftet wurde  beträgt 7,8 Millionen Euro.  Das könnte einem jubeln lassen.

Frage: Aber zum Jubeln ist es euch Stadträten jetzt nicht zumute.

Hartmut Kächele: Ja, ganz und gar nicht. Durch die Corona- Krise wird die Stadt finanziell stark betroffen sein, allein durch den Ausfall der Steuereinnahmen. Genaueres kann man jetzt noch nicht sagen, erst mit der Steuerschätzung am 15. Mai wird die Datenlage besser.

Frage: Stadtkämmerer Weidemann hat euch in der letzten Gemeinderats-sitzung eine Prognose vorgestellt.

Hartmut Kächele: Ja, er rechnet mit einer gewaltigen Verschlechterung. Wir werden zwischen 6 und 7 Millionen Euro mehr bei den Banken leihen müssen als zu Jahresbeginn geplant.

Frage: Andere Kommunen haben aus diesem Grund eine Haushaltssperre erlassen.

Hartmut Kächele: Das ist eine Möglichkeit. Dann darf man nur noch bereits abgeschlossene Verträge und Pflichtaufgaben erledigen. Ich schlage vor, darauf zu verzichten, denn Baumaßnahmen, auch für die Gartenschau, wären dann nicht mehr oder nur eingeschränkt möglich. Trotzdem werden in jeder Sitzung Maßnahmen auf den Prüfstand kommen und auf ihre unbedingte Notwendigkeit überprüft werden. Klar ist auch, dass wir vor den Sommerferien noch einen Nachtragshaushalt beschließen müssen.

Anschaffung eines LF 20 für die Freiwillige Feuerwehr

Frage: Michael, ihr habt in der letzten Sitzung am 28. April die Anschaffung eines neuen Löschgruppenfahrzeuges LF 20 als Ersatzbeschaffung für 442000€ beschlossen. Wäre das nicht eine erste Möglichkeit gewesen, Geld einzusparen.

Michael Mairhofer: Auf den ersten Blick auf jeden Fall. Das haben wir in der Fraktionssitzung auch länger diskutiert. An der Feuerwehr haben wir noch nie gespart, sie ist modern und gut ausgerüstet und wir sind dankbar, dass wir uns auf unsere Feuerwehr in allen Ernstfällen so gut verlassen können.

Frage: Warum hat die Fraktion dann dem Kauf zugestimmt?

Michael Mairhofer: Ich habe in der Sitzung nachgefragt, ob die Anschaffung zum jetzigen Zeitpunkt notwendig ist. Die Antwort der Verwaltung war, dass dieses Fahrzeug das am häufigsten eingesetzte ist, dass das Vorgängerfahrzeug 28 Jahre alt ist, der Landeszuschuss von 92000 € bewilligt ist und die Auslieferung erst Ende 2022 erfolgen wird. Dann wird auch erst die Auszahlung fällig. Das hat uns überzeugt, der Anschaffung zuzustimmen. Aber wichtig ist mir zu sagen: wir hinterfragen die Themen der Tagesordnung kritisch.

Heimattage 2020

Frage: Dieter, du hast dich bestimmt schon auf die Eppinger Heimattage gefreut. Jjetzt hat der Gemeinderat diese wichtige  Eppinger Großveranstaltung, auf das sich alle gefreut haben, abgesagt.

Dieter Grässle: In der momentane Corona Zeit wäre es nicht zu verantworten gewesen, dieses Eppinger Fest der Feste durchzuführen. Die Heimattage leben vom Zusammensein in Jahrgangstreffen, von Begegnung, Sozialkontakten, vom Festzug usw., das widerspricht der Bekämpfung dieser Pandemie. Eine solche Großveranstaltung wäre auch gesetzlich nicht erlaubt gewesen.

Frage: Sind die Heimattage damit gestrichen, wie es in der Vorlage formuliert war?

Dieter Gräßle: Auf gar keinen Fall. Wir haben zwar in der Fraktionssitzung lange darüber diskutiert, wann sie stattfinden sollen. Aber ganz ausfallen, das kommt für uns nie und nimmer in Frage.

Frage: Gibt es von euch einen Vorschlag?

Dieter Gräßle: Es kommt das Jahr 2021 oder 2022 in Frage. Wir haben uns mehrheitlich auf nächstes Jahr geeinigt. Da ist dann die Gartenschau. Wir sehen da eine gute Möglichkeit, das Programm aufeinander abzustimmen. Und schließlich erleben alle Heimattagebesucher, vor allem die auswärtigen Eppinger, eine einmalig schöne, grüne Schau. Eppinger zeigt sich allen von seiner schönsten Seite. Was noch abzuklären ist: nächstes Jahr ist auch das Altstadtfest. Wird das dann nicht zu viel für alle Ehrenamtlichen? Da muss man auf jeden Fall die Vereine mit ins Boot nehmen und es mit ihnen besprechen.

Digitalpakt Schule:

Frage: Reinhard, in der letzten Gemeinderatssitzung wurdet ihr über die Umsetzung des DigitalPakts Schule in Eppingen informiert. Wie ist der Stand?

Reinhard Ihle: Das Kultusministerium hat im September 2019 die Umsetzung des DigitalPakts Schule beschlossen. Eppingen erhält aus dem Budget 1,2626000 €, muss aber einen Eigenanteil von 20% der förderfähigen Kosten selber bringen. Wie dringend und notwendig dieser digitale Ausbau unserer Schulen ist, wird gerade in der aktuellen Situation deutlich, wen Präsenzunterricht nicht stattfinden kann.

Frage: Welche Voraussetzungen werden für die Förderung gestellt?

Reinhard Ihle: Es muss ein Medienentwicklungsplan der Schule erstellt werden, der eine Bestandsaufnahme der bestehenden und benötigten Ausstattung, ein technisch- pädagogisches Einsatzkonzept und eine Fortbildungsplanung für die Lehrer enthält. Mich freut es, dass man den „Eppinger Weg“ auch in diesem Thema geht, d.h. alle Eppinger Schulen haben hier zusammen gearbeitet und ein schulübergreifendes Konzept zur Medienbildung in den Klassen 3 bis 6 aufgestellt.

Frage: Du hast dich in der Gemeinderatssitzung aber auch kritisch dazu geäußert.

Reinhard Ihle: Ja, 1,2 Millionen Euro sind zwar ein sehr hoher Betrag, aber leider eine Einmalzahlung. Aus meiner Sicht müsste das langfristig finanziert sein. Denn die Frage ist, welche laufende Gebühren kommen auf die Stadt zu und vor allem wie läuft die technische Wartung, die Lösung von schwierigen Probleme, wer bezahlt die? Denn da braucht man in den Schulen externe Unterstützung. Durch die steigende Anzahl der Geräte steigen hier auch die Aufwendungen. Das sind Fragen, die noch geklärt werden müssen. Aber damit die Eppinger Schulen weiterhin auf hohem Niveau arbeiten können, muss der DigitalPakt Schule in Eppingen zwingend umgesetzt werden.

Eppinger SPD unterstützt Tafelladen

Nachdem ein regulärer Betrieb des Eppinger Tafelladens in der Altstadtstraße, der ein Hilfsangebot der Diakonie ist, aufgrund der Corona Pandemie nicht mehr möglich ist, ist die Versorgung der Bedürftigen mit dem Nötigsten nur schwer möglich. Am letzten Freitag war erstmals für 1 ½ Stunden ein mobiler Tafelladen vor Ort. Auf schnelle und praktische Weise lindern die Tafeln mit ihren Hilfsangeboten die Folgen von Armut in unserer Gesellschaft. Die Tafelläden stehen für soziales Engagement, Solidarität und Mitmenschlichkeit, Werte, die den Sozialdemokraten besonders wichtig sind. Deshalb hat der Eppinger SPD- Ortsverein entschieden, in dieser schwierigen Situation den Eppinger Tafelladen zu unterstützen. Die Sozialdemokraten spendeten eine größere Menge Lebensmittel des täglichen Bedarfs, die nun den berechtigten Personen zu Gute kommen. Für  Werner Förster, Vorsitzender des Eppinger SPD-  Ortsvereins, ist es mit dieser Aktion wichtig,nicht nur ein Zeichen der Hilfsbereitschaft in der aktuellen Zeit  zu setzen, sondern auch den ehrenamtlichen Menschen zu danken, die den Eppinger Tafelladen organisieren und mitarbeiten.

 

 

Liebe Genossinnen, liebe Genossen,

im Rahmen der Corona-Pandemie ist das Gebot der Stunde: zuhause bleiben! Das gilt nicht nur, aber besonders für Menschen, die zu den Risikogruppen gehören. Also vor allem ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen. Das sorgt für Probleme. Spätestens wenn es um den Einkauf für den alltäglichen Bedarf, Apothekengänge, aber auch beispielsweise um das "Gassi gehen" mit dem Hund geht.

Wir wollen helfen! Rund 20 Genossinnen und Genossen der beiden Heilbronner SPD-Kreisverbände und der Jusos haben sich bisher dazu bereiterklärt, Menschen, die aufgrund der Infektionsgefahr nicht mehr rausgehen wollen, zu unterstützen. Wir gehen einkaufen, zur Apotheke oder mit dem Hund nach draußen.  

Dieses Angebot soll sich auch im Speziellen an unsere älteren Genossinnen und Genossen wenden - ist aber für alle zugänglich.

 

Wenn du Unterstützung benötigst, sind wir so zu erreichen:

Per E-Mail an: einkaufshilfe-heilbronn@web.de

Per Telefon/SMS/Whatsapp an: 01590 5564825

 

Das Angebot koordinieren gerade Katharina Spohrer und ich, Niklas Anner.

 

Bitte zögere nicht, unsere Hilfe in Anspruch zunehmen. Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung. Wir melden uns auch zurück, wenn du uns deine Kontaktdaten mitteilst.

 

Wir suchen auch noch nach weiteren Helfer*innen. Interessierte Genossinnen und Genossen können sich gerne melden.

 

Liebe Grüße

bleibt gesund!

 

--

Niklas Anner

 

Haushaltsberatung 2020 im Eppinger Gemeinderat

SPD- Fraktion lehnt Grünen Anträge ab

In der Gemeinderatssitzung am 26. November 2019 stand die Beratung des Haushalts für das kommende Jahr auf der Tagesordnung. Die Fraktionen SPD, CDU und FBW stellten dieses Mal keine Anträge. SPD- Faktionsvorsitzender Hartmut Kächele begründete dieses Vorgehen damit, dass die Gartenschau Finanzen und Personal der Stadt bindet und man den weiteren Investitionen und Maßnahmen in der Zentralstadt und den Stadtteilen, die die Stadt vorschlägt, zustimmen kann.

Einzig die Grünen stellten zwei Anträge: die Gründung eines Arbeitskreises „Natur und Artenschutz“, hierfür sollten 30 000 Euro eingestellt werden und weitere 50 000 Euro für den Einstieg in Klimaschutzprojekte.  Der Fraktionssprecher der Grünen, Peter Wieser, erklärte die beiden Änderungsanträge. Wieser räumte in seiner Begründung allerdings ein, „wir haben noch kein konkretes Konzept, wir müssen aber Ideen sammeln, um die Missstände aufzudecken und anschließend in Einzelprojekte zu verwandeln.“ In einer Besprechung sprach er von „Spielgeld“, das man für ökologische Maßnahmen einsetzen könnte.

Die Grünen Anträge wurden von den anderen Fraktionen und vom Oberbürgermeister abgelehnt.

Hier die Begründung der SPD- Faktion:

Die Stadt Eppingen hat in den vergangenen Monaten viel für die Ökologie geleistet, z.B. die Umstellung der Straßenlampen auf LED, Solarzellen auf städtische Dächer, Renaturierungsmaßnahmen, Sanierung von Sandsteinmauern in Hohlwegen, usw.

Für die Eppinger SPD ist klar, dass in Eppingen  noch viel mehr Maßnahmen für Natur- und Klimaschutz verwirklichen werden müssen. Das geht aber nicht, wenn man einen Arbeitskreis bildet, der Maßnahmen vorschlägt. Dieser Arbeitskreis muss geleitet, eine Tagesordnung aufgestellt, Protokoll geschrieben werden und vor allem die vorgeschlagenen Maßnahmen umgesetzt und kontrolliert werden. Ehrenamtliche können unterstützend mitarbeiten, aber ein Klimaschutzkonzept zu entwickeln und Maßnahmen, die daraus abgeleitet werden, das muss ein Fachmann- oder frau organisieren.  Zurzeit ist aber die „Manpower“ im Rathaus erschöpft. Wenn man Klimaschutzziele für die Stadt gut und richtig machen will, muss man eine neue Personalstelle schaffen.

Die Eppinger SPD hatte sich schon im Kommunalwahlkampf 2019 mit ökologischen Themen beschäftigt und eine sehr informative Veranstaltung hierzu durchgeführt.  Im Wahlprogramm forderte die SPD u.a. einen Klimaschutzmanager/in. Die Aufgabenschwerpunkte könnten z.B. sein: Bestandsaufnahme bisheriger ökologischer Maßnahmen, Formulieren und Überprüfen von Klimaschutzzielen, Koordinierung, Umsetzung und Überwachung von Maßnahmen aus dem Klimaschutzkonzept, Fördermittel abrufen, Öffentlichkeitsarbeit,… .

Eine solche wichtige konzeptionelle Aufgabenfülle kann eben nicht durch Ehrenamtliche geleistet werden.  Deshalb muss man über eine Personalstelle nachdenken, was Oberbürgermeister Holaschke in der Sitzung in Aussicht stellte. Er will Rahmenbedingungen für eine solche Stelle abstecken und  eventuelle Fördermittel dafür erkunden und damit wieder in den Gemeinderat kommen.

Mit der Ablehnung des Antrages der Grünen stimmten die SPD- Stadträte nicht gegen den ökologischen Gedanken und ökologische Zielsetzungen, nur die Art und Weise, wie die Grünen das fundamental wichtige Thema anpacken wollten, lehnte die Fraktion als wenig hilfreiche und erfolgversprechende Maßnahmen ab.


 

                                          hier geht ´s weiter  ⇒

SPD-Ortverein Eppingen – Gemütlicher Abend mit Ehrungen am 08.11.

Der SPD-Ortsverein Eppingen hatte Mitglieder und Freunde zu einer Mitgliederversammlung mit gemütlichem Abend und Ehrungen in die „Talschenke“ eingeladen. OV-Vorsitzender Werner Förster begrüßte die zahlreichenden Anwesenden, darunter auch einige Kandidaten bei Kommunalwahlen ohne Mitgliedsstatus. Einige der Eingeladenen sagten – entschuldigt – ab, darunter auch der langjährige Kassierer Günter Friedrich wegen eines zweiwöchigen Krankenhausaufenthaltes, wie Werner Förster, der ihn besuchte, berichtete. Die Versammlung wünschte alles Gute und baldige Genesung.

Danach ehrten die Anwesenden den im Alter von 89 Jahren verstorbenen Hans Göhringer mit einer Gedenkminute. Hans Göhringer war 47 Jahre lang Mitglied der SPD gewesen und hatte mehrfach für die Partei bei Kommunalwahlen kandidiert.

Schließlich folgte die Ehrung von langjährigen Mitgliedern. Drei von ihnen waren anwesend, zwei fehlten entschuldigt wegen anderer Termine. Für sie wird die Ehrung nachgeholt.

Geehrt wurden Stadtrat Reinhard Ihle (20 Jahre), Stadtrat Michael Mairhofer (25 Jahre) und Stadtrat Giselbert Seitz, zugleich Ortsvorsteher Richen (40 Jahre). Werner Förster ließ die Eintrittsjahre der Geehrten (1999, 1994 und 1979) und die damals besonderen Ereignisse in Politik und Sport Revue passieren und überreichte Urkunden (für 40 Jahre mit Ehrennadel) und kleine Präsente. Die Geehrten ließen es sich nicht nehmen, die Beweggründe für ihr Engagement in der SPD darzulegen.

Ein weiterer Höhepunkt des Abends war wieder einmal ein Lichtbildervortrag von Reinhard Ihle. Natürlich wieder einmal über Alt-Eppingen. Dieses Mal über das „Linsenviertel“, in dem der eher ärmere Teil der Bevölkerung lebte. Neben den historischen Bildern -teilweise aus dem Fundus des Bäckermeisters Adolf Heinzmann- gab der Vortrag einen Einblick in das Leben der damaligen Zeit. Einige der Anwesenden hatten ihre Jugendzeit im „Linsenviertel“ verbracht. Natürlich gab es genügend Anlass, Geschichten zu erzählen und zu diskutieren.

Werner Förster bedankte sich bei allen Anwesenden und beschloss nach ca. drei Stunden eine gelungene Veranstaltung.

 

 

Counter

Besucher:447850
Heute:32
Online:1