Politik


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Josip Juratovic(MdB) besucht die Integrations-und Seniorenstelle


J.Juratovic,K.Martin,S.Vogel,H.Kächele

Integrationsbeauftrager der SPD-Fraktion Josip Juratovic besucht ISE

Vergangenen Donnerstag, am 24. April, nahm der Bundestagsabgeordnete Josip Juratovic seinen ersten Wahlkreistermin als Integrationsbeauftragter der SPD-Fraktion wahr und besuchte die Integrations- und Seniorenstelle Eppingen. Begleitet von zwei Vertretern der örtlichen SPD-Fraktion, Katharina Martin und Hartmut Kächele, erkundigte er sich bei einem Informationsgespräch mit der Integrationsbeauftragten der Stadt Eppingen Sabine Vogel über die lokale Integrationspolitik. Sabine Vogel berichtete ausführlich über die bereits erfolgreich durchgeführten und über laufende Projekte zur Förderung der Integration in der Stadt. Trotz des großen Angebots wird die Integrationsarbeit jedoch durch einiges erschwert, z.B. Mangel an Deutsch- und Integrationskursen, kaum Zugang zur Bildung, Arbeit und Wohnraum für Migranten (vor allem Asylbewerber und Flüchtlinge), sowie Probleme bei der finanziellen Förderung von Projekten. Integrationsbeauftragte Sabine Vogel und Anna Maria Kahlig von der Abteilung Standeswesen & Soziales kritisierten stark die komplizierten Antragsverfahren für Projektförderung. Um Fördergelder zu beantragen muss ein enormer Zeit- und Arbeitsaufwand betrieben werden. Antragsformulare sind oft seitenlang und die Fragestellung unverständlich. Darüber hinaus müssen zur Bewilligung eine Reihe von verschiedenen Kriterien erfüllt werden (ca. bestimmter finanzieller Rahmen muss gegeben sein), so haben kleinere Projekte von Anfang an keine Chance auf Förderung, obwohl sie für die Integrationsarbeit einer Stadt ebenso wichtig sind. Angesichts dieser Tatsachen versprach Josip Juratovic sich dafür einzusetzen, dass die Antragsverfahren weniger bürokratisch ablaufen, damit örtliche Integrationsstellen die notwendigen finanziellen Mittel zur Durchführung ihrer Projekte auch tatsächlich erhalten.

Weiterhin informierte der Integrationsbeauftragte der SPD-Fraktion sich über die aktuelle Situation der verschiedenen Migrantengruppen in Eppingen und betonte dabei, dass man bei der Integrationsarbeit nicht nur auf die klassischen Migranten eingehen soll, sondern auch diejenigen berücksichtigt, die z.B. im Rahmen der Arbeitnehmermobilität aus anderen EU-Staaten nach Deutschland kommen und ebenfalls mit vielen Probleme zu kämpfen haben.

Anschließend sprach sich der Bundestagsabgeordnete für mehr Beteiligung der Migranten am kommunalen Leben aus. In Sportvereinen sind Migranten zwar stark vertreten, aber er wünsche sich auch mehr Beteiligung in sozialen Organisationen, wie z.B. bei der Freiwilligen Feuerwehr und auch in den Parteien.  

 
 

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