Besuch von MdB Ute Vogt und MdB E. Dobrinski-Weiß in Eppingen-Rohrbach

Allgemein

v.l.n.r.:W.Förster,MdB E.Dobrinski-Weiß,MdB Ute Vogt,G. Heitlinger,S.Benz

Sensation im Hühnerstall – wie der Rohrbacher Eierproduzent Georg Heitlinger

in Zusammenarbeit mit dem Lagerhaus Eppingen sein eigenes genfreies Sojafuttermittel produziert und deshalb hohen Besuch aus Berlin bekommt.

 

Durch einen Artikel in einer Fachzeitschrift für Agrarwissenschaft aufmerksam geworden, informierten sich die beiden SPD-Politikerinnen Elvira Drobinski-Weiß und Ute Vogt, welche für die SPD im Ernährungsausschuß des Bundestags sind, vergangenen Donnerstag im Kraichgau über die Möglichkeiten des Anbaus von Eiweißpflanzen in Deutschland.

Diese Information fand auf dem Geflügelhof von Georg Heitlinger in Rohrbach statt. Begrüßt wurden die beiden Damen vom Vorsitzenden des SPD-Ortsverein Eppingen, Werner Förster sowie vom Vorsitzenden des SPD Ortsvereins Rohrbach, Dr. Andreas Mund.

Die Familie Heitlinger hält auf ihrem Hof 12.000 Freilandhennen und 24.000 Hennen in Bodenhaltung. Die Eier werden alle in unserer Region mit dem „Herkunfts-und Qualitätszeichen Baden-Württemberg“ vermarktet. Herbert Meixner, geschäftsführender Vorstand des Kraichgau Raiffeisen Zentrums Eppingen, sowie Siegmar Benz, Abteilungsleiter Futtermittel des KRZ erläuterten den vor einigen Jahren gestarteten Versuchsanbau von Soja hier im Kraichgau. Hintergrund ist, dass der Soja, welcher einen sehr hohen Eiweißanteil hat, bisher aus Süd- und Nordamerika importiert werden muß. Diese Länder stellten in den vergangenen Jahren aber zunehmend auf den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen um. Da gerade in Baden-Württemberg die Verbraucher einen starken Wunsch nach Lebensmitteln ohne Gentechnik haben, verfolgen das KRZ und die hier ansässigen Legehennenhalter gemeinsam, eine regionale Wertschöpfungskette auf zu bauen.

Fast alle Legehennenhalter in Baden-Württemberg haben mittlerweile regional erzeugtes Soja im Futter für ihre Hennen. Diese Kooperation von Tierhaltern und Futtermittelerzeugern ist vorbildlich in ganz Deutschland; daher machten sich Frau Drobinski Weiß sowie Frau Vogt vor Ort selbst ein Bild über diese Kooperation.

Durch maximale Transparenz bereits bei den Rohstoffen für das tierische Futter kann der Verbraucher daher stets sicher sein, dass er ein hochwertiges, regionales Produkt im Laden kaufen kann.

Zum Abschluß dieses sehr informativen Tages wurde noch ein Soja-Versuchsfeld von Georg Heitlinger besichtigt.

 
 

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